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Sonderwerkzeuge und Digitalisierung – wie passt das zusammen?

23.10.2018

Eine der großen Herausforderungen in der Zerspanungs- und vor allem der Lohnfertigungsbranche ist es, sich mit dem Thema der Digitalisierung ernsthaft zu beschäftigen.

Neue Geschäftsmodelle

Schon heute gibt es pfiffige Geschäftsmodelle, die die Branche aus meiner Sicht, massiv verändern werden.

Es gibt zum Beispiel:

  • Plattformen zur Auftragsvermittlung von CNC Aufträgen
  • Plattformen zur Beschaffung kompletter Bauteile
  • Plattformen, die die Kalkulationen von CNC Aufträgen übernehmen

Im privaten Bereich sind Online Handlungen schon fast zur Routine geworden

  • Pizza bestellen
  • Urlaub vergleichen und buchen
  • Versicherungsverträge abschließen
  • Stromanbieter wechseln

sind nur einige Beispiele. Der Nutzen dabei: Informationen sind schnell verfügbar und vergleichbar.

Geschwindigkeit und Kostensenkung

Was die Digitalisierung vor allem mitbringt: Geschwindigkeit! Das ist ein riesen Vorteil, den ein Unternehmen zum Wettbewerbsvorsprung nutzen kann. In Zukunft wird die Effektivität und Kostenstruktur noch wichtiger für den Unternehmenserfolg sein, als es ohnehin schon der Fall ist.

Es gibt haufenweise kleine Zeitfresser im Arbeitsalltag, die unproduktiv sind und unter dem Strich viel Zeit und Geld kosten.

Nehmen wir als Beispiel den Vorgang eines Sonderwerkzeugs, das für die Fertigung benötigt wird.

Das Sonderwerkzeug wird in den häufigsten Fällen dafür angeschafft um

  • Fertigungszeiten zu reduzieren
  • Kosten zu senken
  • Bessere Gesamtergebnisse zu erzielen

Haben Sie sich schon mal hinterfragt, wie viel unproduktive Zeit Sie für den Anfrage- und Angebotsprozess einsetzen? Das Geld, was mit dem Sonderwerkzeuge ursprünglich verdient werden soll, wird häufig schon im Vorfeld „zum Fenster rausgeschmissen“.

Beschaffung von Sonderwerkzeugen

Ich bin seit mehr als 20 Jahren auf die Vorgänge rund um ein Sonderwerkzeug spezialisiert. Aus meiner Erfahrung läuft der Beschaffungsprozess in der Regel so ab:

  • Der Bedarf an einem Sonderwerkzeug wird festgestellt
  • Ein Mitarbeiter aus dem Technik oder dem Einkauf wird damit beauftragt, das beste Angebot einzuholen
  • Entweder werden Skizzen/Zeichnungen des Sonderwerkzeugs erstellt, oder Werkstückzeichnungen herausgesucht
  • Diese Dokumente werden vervielfältigt
  • Die Anfrage wird per Fax oder Mail an mehrere Anbieter versendet
  • Oftmals sind die bereitgestellten Informationen unzureichend, sodass Rückfragen der Hersteller kommen
  • Die Rückfragen müssen innerbetrieblich geklärt werden – das kostet Zeit
  • Die Angebot der Hersteller kommen selten zum geforderten Termin
  • Wenn alle Angebote vorliegen, sind dieses sehr oft schwer zu vergleichen – die Gefahr eine Fehlentscheidung zu treffen steigt

In mehreren Kundenbefragungen habe ich ermittelt, dass der oben beschriebene Prozess
ca. 1 Stunde und 45 Minuten wertvoller Arbeitszeit in Anspruch nimmt.

In der kaufm. Literatur wird eine Minute Arbeitszeit mit ca. 0,85 EURO angegeben. In diesem Beispiel würde der Vorgang also gerundet 89,- EURO kosten.

Einsparpotential durch Digitalisierung

Das Portal für Sonderwerkzeuge übernimmt einen großen Teil der oben beschriebenen Tätigkeit für den Nutzer:

  • Die Anfrage wird über eine vorbereitete Checkliste erstellt (Rückfragen entfallen dadurch größtenteils)
  • Zeichnungen und Skizzen müssen nur einmal hochgeladen werden
  • Die Anfrage ist mit einem Klick in Echtzeit bei den Sonderwerkzeug Spezialisten
  • Keine Wiedervorlage nötig, das System informiert automatisch über jedes neue Angebot
  • Der Nutzer legt eine Frist für die Angebotsabgabe fest
  • Alle Angebote sind übersichtlich sortiert und auf einen Blick vergleichbar - das liefert Fakten

 Auswahl Checkliste Sonderwerkzeug
Auswahl der passenden Checkliste - deal4tool

Checkliste Sonderwerkzeug
Checkliste - deal4tool

Angebote Sonderwerkzeug deal4tool
Übersichtlicher Angebotsvergleich auf einen Blick - deal4tool

Wenn alle Informationen vor Beginn der Anfrage bereitliegen ist eine Anfrage in weniger als 5 Minuten bearbeitet und erledigt. Für die Auswertung wird weniger als 2 Minuten benötigt.

Somit reduziert der digitale Anfrage-/ Angebotsprozess die Kosten um fast 85%, den Zeiteinsatz um mehr als 1,5 Stunden! Diese eingesparte Zeit steht dem Mitarbeiter an anderer Stelle zur Verfügung.

Möchten Sie sich Ihren Arbeitsalltag erleichtern und zukünftig weniger Stress mit Angebotsvergleichen haben?

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Ein erfolgreicher Unternehmer sagt einst: „Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.“

 

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