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Werkzeugeinsatz-Optimierung mit Sonderwerkzeug spart ca. 80.000 EURO ein

15.02.2019

Durch eine Werkzeugeinsatz-Optimierung wird der Kunde in Zukunft ca. 170 Stunden Fertigungszeit und ca. 80.000 EUR Kosten einsparen.

Zudem erhöht er den Durchsatz und kann die Maschine früher als geplant für Folgeaufträge nutzen.

Zu lange Durchlaufzeiten bei bestehendem Auftrag

Der aktuelle Auftrag kommt beim Kunden im Jahr regelmäßig vor. Schwierigkeiten gibt es bisher nicht. Die Programme, Vorrichtungen und Werkzeuge wurden bei der ersten Fertigung festgelegt. Die kalkulierten Zeiten und Kosten werden eingehalten.

Von Zeit zu Zeit sollte man jedoch die bestehenden Strukturen hinterfragen und prüfen, wo Verbesserungspotential schlummert.

Mit Veränderungen tun sich die Menschen in den meisten Fällen sehr schwer. Es müssen eingeschlagene Wege - und die Komfortzone - verlassen werden.

Sehr oft sagen die Mitarbeiter dann Dinge wie: "Warum sollen wir was ändern? Es läuft doch prima." "Lass uns so weiter machen. So sind wir sicher, dass keine Fehler passieren."

Stillstand bedeutet jedoch Rückschritt. Der Mitbewerber schläft nicht und versucht die Aufträge für sich zu gewinnen.

Durch eine vergleichsweise kleine Maßnahme eine große Wirkung erzielen

Unser Kunde hat sich intensiv darüber Gedanken gemacht und sich das zu fertigende Bauteil näher angesehen. Auf den ersten Blick schien keine Verbesserung möglich zu sein.

Bei näherer Betrachtung viel jedoch auf, dass insgesamt die Nebenzeiten für

  • das Abspannen des Bauteils
  • das Umdrehen des Bauteils
  • das Ausrichten des Bauteils
  • das erneute Vermessen des Bauteils

zu hoch sind.

Diese Schritte sind jedoch notwendig, da auf der Unterseite des Bauteils ein Hinterschnitt zu fräsen ist. Mit einem Standardwerkzeug kann dieser jedoch nicht in einer Aufspannung gefräst werden.

Wir haben uns dann überlegt, dass ein Sonderwerkzeug zur Optimierung des Auftrags definitiv sinnvoll ist.

Nach einer Überschlagsrechnung waren wir überrascht, welches Einsparpotential hinter dieser Maßnahme steckt.

Die Entscheidung für die Investition in das Sonderwerkzeug hat der Kunde gar nicht in Frage gestellt. Wir erhielten den Auftrag, das Sonderwerkzeug zu liefern.

Es handelt sich hierbei um einen speziellen Fräser für die Aluminium Bearbeitung, der

  • eine stabile Bauweise hat
  • der maßlich an die Bauteil-Situation angepasst ist
  • hohe Vorschübe verkraftet
  • der für diesen Fertigungsauftrag perfekt passt

Schaftfraeser-HSSE-Typ-W-TICN-HPW-GMBH

Zeit-und Kostenvorteile

Durch die Entscheidung, ein Sonderwerkzeug einzusetzen, wird der Kunde bei diesem Auftrag auf das Jahr hochgerechnet

  • ca. 170 Stunden Zeit einsparen
  • ca. 80.000 EURO Kosten einsparen

Die Optimierung dieses Auftrags für sich gesehen, ist schon ein großer Erfolg.

Schaut man jedoch über den Tellerrand hinaus und betrachtet die Situation des Unternehmens ganzheitlich, wird sichtbar:

  • Das sich der Durchsatz an der Maschine spürbar erhöht
  • Das die Maschine früher für Nachfolgeaufträge frei ist
  • Das sich die Gesamtertragslage verbessert
  • Das die Produktivität insgesamt steigt

Fragen an den Leser

  • Wo sehen Sie in Ihrer Fertigung Verbesserungspotential?
  • Welche Aufträge fertigen Sie in regelmäßigen Abständen, die Sie noch nicht auf Verbesserungen untersucht haben?
  • Welche Ihrer Maschinen sind das "Nadelöhr" in der Fertigung  und verhindern so einen schnelleren Durchsatz Ihrer Bauteile?

Wie können wir Sie bei Ihrem Vorhaben, die Ertragslage Ihres Unternehmens zu steigern, untertützen?

Ihre Anfrage +49 22 33/80 80 770

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